Kleinglaube oder kleiner Glaube?

Was ist der Unterschied?

Warum ein Senfkornglaube genügt

Ja, was unterscheidet Kleinglaube von einem kleinen Glauben? Jesus sagt, wenn wir Glauben hätten, so klein wie ein Senfkorn, ja dann, ist nichts unmöglich.

Als Petrus auf dem Wasser geht, um dann schließlich doch unterzugehen, schilt ihn Jesus ob seines Kleinglaubens. So auch des Öfteren Seine Jünger, „Oh, Ihr Kleingläubigen, wie lange muss ich Euch noch ertragen?“, fragt Er z.B. in die Runde.

Es gibt also einen ganz erheblichen Unterschied zwischen Kleinglauben und einem kleinen Glauben.

Der kleine Glaube ermöglicht uns alles zu tun, was uns Jesus zu tun heißt. Nichts von dem, was Er von uns möchte, liegt außerhalb des Möglichen, auch wenn es unmöglich aussieht. Ein kleiner Glaube weiß, dass bei GOTT alle Dinge möglich sind.

Ein Kleinglaube hingegen nimmt den kleinen Glauben zum Anlass, nicht zu tun, was Jesus uns sagt. Kleinglaube betet stattdessen um größeren Glauben und/oder um eine Veränderung der Umstände und Menschen um mich herum, nach dem Motto: „Ja, wenn dies und das geschieht, dann würde ich…“

Ein kleiner Glaube brachte Petrus dazu, auf dem Wasser zu gehen, Kleinglaube ließ ihn sinken. Ein kleiner Glaube sieht die Möglichkeiten in den Schwierigkeiten, ein Kleinglaube sieht vor lauter Schwierigkeiten die Möglichkeiten nicht mehr. Ein kleiner Glaube sieht auf Jesus, ein Kleinglaube auf die Umstände. In dem Moment, wo Petrus nicht mehr auf Jesus sondern auf die Umstände blickte, begann er zu sinken, sein Kleinglaube hatte die Oberhand gewonnen. Es war seine Entscheidung, niemand muss im Kleinglauben leben.

Denn Glaube wird an den Taten erkannt, man kann ihn sehen, so wie Petrus sichtbar für alle aus dem Boot stieg.

Wie ihr wisst, habe ich Schulden und ich habe mir mit GOTTES Hilfe vorgenommen, jeden einzelnen Pfennig zurück zu zahlen. Dafür habe ich Anfang des Monats eine Summe überwiesen. Eine Freundin machte mich dann darauf aufmerksam, dass ich etwa die gleiche Summe durch glückliche Umstände in diesem Monat einsparen würde. Da musste ich ihr Recht geben, die Summe war kein Glaubensschritt, denn das Geld hatte ich ja. Also habe ich noch in der Nacht einen Extrabetrag überwiesen. Nun war es klar: Ohne GOTTES Hilfe würde ich diesen Monat nicht auskommen.

Gegen Mittag rief mich meine ehemalige Vermieterin an und teilte mir mit, dass ich noch ein Guthaben hätte, welches sie mir auf mein Konto überweisen würde…

GOTT ist so gut und ohne Glauben, egal wie groß oder klein, ist es unmöglich, Ihm zu gefallen!

2 Kommentare zu „Kleinglaube oder kleiner Glaube?

  1. Überlegung für Heute:
    „Warum sollten wir versuchen, mit unserer Kraft allein Berge zu versetzen, wenn Glaube, ‚auch als Senfkorn‘ uns helfen kann, das zu vollbringen, was unmöglich schien“.

    Auch ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich anderen helfe, materiell oder durch Worte, dann kommt auf wunderbare Weise, dieses auf mich zurück.

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