Jesus kommt

Wie mir die Ewigkeit durch das Hier und Jetzt hilft

Ein Plädoyer gegen das „Däumchen drehen“

Jesus spricht: Lasst Eure Lenden umgürtet sein und Eure Lichter brennen und seid gleich den Menschen, die auf ihren HERRN warten, wann Er aufbrechen wird von der Hochzeit, auf dass, wenn Er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun. Selig sind die Knechte, die der HERR, wenn Er kommt, wachend findet. Wahrlich, Ich sage euch: Er wird sich schürzen und wird sie zu Tisch bitten und kommen und ihnen dienen. Und wenn Er kommt in der zweiten oder in der dritten Nachtwache und findet’s so: Selig sind sie.

Das sollt Ihr aber wissen: Wenn der Hausherr wüsste, zu welcher Stunde der Dieb kommt, so ließe er nicht in sein Haus einbrechen. Seid auch Ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da Ihr’s nicht meint. (Lukas 12, 35-40)

Ja, der Menschensohn, Jesus, kommt zu einer Stunde, in der niemand ihn erwartet. Niemand? Nein, es gibt den kleinen Rest, der sehnsüchtig Jesu Kommen erwartet, es erhofft und erbittet.

Ich habe zwei Freunde, die leiden unsägliches Leid, Schmerzen, körperlich und geistig. Mein Leid dagegen nimmt sich klein und unscheinbar aus. Aber auch ich erwarte voller Sehnsucht das Kommen unseres HERRN; oder, wenn Er nicht kommen mag, dass Er mich zu sich holt, in Sein Reich, in dem es keine Schmerzen mehr gibt, kein Geschrei, keine Krankheiten und Gebrechen und, vor allem, keine Ungerechtigkeit mehr. Es wird Recht gesprochen und wir werden in Jesu Arm getröstet. Das ist der Ort, an dem ich vor allen anderen sein möchte: Jesu liebender Arm…

Aber noch bin ich hier und dies hat seinen Grund, in GOTTES Reich ist nichts sinnlos!

Ich mag es nicht immer verstehen, habe mir vielleicht etwas ganz anderes erhofft und viel von dem verloren, was mir einst so wichtig war. Aber dann kam der Tag, an dem ich mich entschied, nicht mehr dem Verlorenen nachzutrauern, sondern mich zu freuen, an dem, was ich habe und was ist.

Denn das ist unsere Verantwortung, unsere, wie der Text es sagt, Lenden zu umgürten und unsere Lichter brennen zu lassen, oder kurz: Bereit sein und anpacken!

Du und ich, wir sind nicht um unserer Selbstwillen hier, sondern um unseren Nächsten zu dienen. Und geht es uns schlecht, dienen wir denen, denen es schlechter geht als uns; sind wir einsam, rufen wir jemanden an, der noch einsamer ist als wir…

So will ich diese Tage, die mir noch bleiben, leben. Dabei nehme ich mir nicht vor, alles richtig zu machen, das kann ich nicht, dies schaffe ich nicht; ich bin ein Mensch, kein GOTT, und Perfektion ist unserem GOTT vorbehalten. Aber ich weiß, dass dieser perfekte GOTT auch meine Fehler benutzt um Seine Ziele zu erreichen. Mein Ziel dabei ist, diesen Tag nicht zu bedauern und die Ewigkeit nicht aus dem Blick zu verlieren…

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