Zum Segen werden

Gedanken zum Lehrtext

GOTT gebe Euch viel Barmherzigkeit und Frieden und Liebe! (Judas 1,2)

Es ist gut zu segnen und damit zum Segen für seinen Nächsten zu werden.

Die Apostel begannen ihre Briefe im Allgemeinem mit einem Segensgruß, Judas hält dies nicht anders.

GOTT gebe Euch oder uns ist mehr als ein frommer Zuspruch, der Segen erinnert GOTT an Seine Verheißungen. Nicht, dass man GOTT erinnern müsste, aber wir müssen uns erinnern, auch an die Zusagen unseres GOTTES, denn die drei Segenswünsche, Barmherzigkeit, Frieden und Liebe, sind uns fest durch GOTT in Jesus Christus zugesagt.

GOTTES Barmherzigkeit ist es, dass wir nicht bekommen, was wir verdienen, Seine Gnade, dass wir bekommen, was wir nicht verdienen, so u.a. Frieden und Liebe.

Nein, erarbeiten oder verdienen kann man sich den Segen GOTTES nicht, nach dem Motto: Ich tue dies und das, dann werde ich gesegnet.

Der Segen wird im Glauben empfangen, im absoluten Vertrauen auf GOTT, zu dem auch der Gehorsam gehört, der sichtbares Zeichen für meinen Glauben, mein Vertrauen ist.

In Seinem Segen ist GOTT, wie in allem anderen, souverän. Er entscheidet über das Wie, Wo und Wann. Über das Ob ist allerdings bereits entschieden, GOTTES Kinder sind bzw. werden gesegnet.

Oft sehen wir GOTTES Segen nicht, gehen an ihm vorüber, weil wir GOTTES Segen, Seine Kraft, Seine Güte, einschränken. Z.B. in dem wir in einem bestimmten Bereich Segen und/oder Veränderung erwarten, wie beispielsweise unseren Finanzen, GOTT aber einen ganz anderen Bereich im Blick hat, in dem er uns segnet.

GOTTES Segen, Seine Wunder erlebt man nur mit einem offenen Geist, altes Denken erlebt keine neuen Wunder. Mit dem Herzen schaue ich auf GOTTES Liebe, mit dem Herzen antworte ich. Nicht mit dem alten, steinernen Herzen, sondern mit dem neuen Herzen aus Fleisch, welches GOTT all‘ Seinen Kindern gegeben hat, kann man GOTT schauen.

Vom Schauen, Erfahren, Erleben komme ich zur Dankbarkeit. Indem ich mich dankbar des vergangenen Segens erinnere, öffne ich die Tür für den Segen von heute. Dankbarkeit ist und bleibt somit elementar und sie schützt uns u.a. vor Bitterkeit, einer der Wurzeln allen Übels innerhalb von Beziehungen.

Solltest Du bitter sein, übe Dich in Dankbarkeit, ganz bewusst und mit aller Anstrengung; solltest Du eine bittere Person kennen, finde Dinge an ihr, für die Du dankbar bist und teile diese der Person mit.

Dem Üblen dieser Welt begegnen wir mit Gutem!

Dabei bist Du nicht allein, denn Jesus ist allezeit bei uns und um uns herum. Und Du hast Geschwister, auf der ganzen Welt. Wenn Du aber im Moment keinen Ansprechpartner hast, dann wende Dich doch an unser Info- und Seelsorgetelefon. Wir freuen uns auf Dich…

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