Joy!

Gedanken zum Lehrtext

Er kam in Sein Eigentum; und die Seinen nahmen Ihn nicht auf. (Johannes 1,11)

Gerade jetzt, in der Adventszeit, bereiten wir uns auf die Ankunft Jesu vor. Der große Apostel Johannes stellt in seinem Evangelium zu Weihnachten lapidar fest, dass Jesus zwar, wie versprochen, in Sein Eigentum gekommen ist, aber Seine Menschenkinder nichts vom Ihm wissen wollten, ja, sie trachteten Ihm sogar nach dem Leben und haben Ihn schließlich auch umgebracht.

Jesus geht es aber nicht um die Masse, Ihm geht es um Dich und mich!

Hat Jesus unser Herz, ist Er unser König, dem wir unter allen Umständen vertrauen, egal, wo der Weg auch hinführt, oder gehörst Du zu Seinen Kindern, die Ihn nicht aufnehmen?

Wir sind Jesu Eigentum, wir sind die Seinen, ob uns dies nun gefällt oder nicht, als König hat Er alles Recht der Welt zu herrschen.

Aber Er ist auch Liebe und so lässt Er uns die Wahl. Wahre Liebe heißt, immer die Wahl zu haben, dies schließt die Möglichkeit der Ablehnung ein. Im Umkehrschluss heißt dies, immer wenn Du meinst, keine Wahl zu haben, kommt dies vom Feind GOTTES, niemals von GOTT.

Und das wir die Wahl haben, bedeutet nicht, dass wir bar jeder Verantwortung sind, unsere Entscheidungen keine Konsequenzen haben. Das Gegenteil ist der Fall!

Denn dies ist die Würde, die wir vor Jesus haben, dass Er uns die Verantwortung gegeben hat, und auch die Möglichkeit, wie es in dem Wort „Ver-Antwort-ung“ schon drin steckt, Ihm Antwort geben zu dürfen, Ihm, der uns geschaffen, aus Liebe und gutem Grund.

Diese Würde kann uns niemand nehmen, kein Mensch, kein Dämon, kein Götze.

Wir aber vergessen allzu leicht, dass wir Verantwortung übertragen bekommen haben und der Tag der Rechenschaft kommt.

Bin ich mir aber dessen bewusst, gestalte ich mein Leben auf eine ganz andere Art und Weise, es bekommt Sinn und Ziel, eine Tiefe, die nur GOTT in unser Leben hineinlegen kann, eine Erfüllung, die über kurzfristige Befriedigung weit hinaus geht, Friede und Freude, die Jesus uns versprochen hat.

Ja, Freude, leben mit Jesus ist Freude, englisch „Joy“. Nach Bayless Conley kann man aus diesem „Joy“ einen Fahrplan ablesen, wenn man ihn buchstabiert: J steht für Jesus, Er kommt zuerst, vor allem anderen, dann o für „others“, andere, denn nach Jesus kümmere ich mich um andere und deren Bedürfnisse, zum Schluss das y für „you“, denn ich muss auch auf mich Acht haben, in dem ich z.B. meine Gebets- und Ruhezeiten einhalte.

Halten wir uns an diesem Fahrplan, können wir kaum an GOTTES Segen vorbeigehen; ich habe es erlebt und spreche aus Erfahrung…

Liebster HERR Jesus, Du bist meine Nummer 1, Dir vertraue ich bedingungslos, so wie Du mich bedingungslos liebst.

Ich bete, das die Deinen Deine Liebe erkennen, sie fühlen und spüren können. Bitte segne Deine Kinder, vor allem die, die viel Leid und Schmerz tragen, ich weiß, ihnen bist Du besonders nahe.

Danke, dass Du bist, der Du bist!

So ist es, so sei es: Amen!

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