Das Licht

Gedanken zum Lehrtext

Durch die Güte und Barmherzigkeit GOTTES wird nun das Licht des Himmels uns besuchen, um die zu erleuchten, die in der Dunkelheit und im Schatten des Todes sitzen, und um uns auf den Weg des Friedens zu leiten. (Lukas 1,78f; NLB)

Ein etwas kryptischer Vers zum Eingang, aber wenn man ihn sich in Ruhe anschaut, dann ist er gar nicht so schwer zu verstehen.

Was ist das Licht des Himmels? – Niemand anders als GOTT selbst ist das Licht, das uns besucht, 3 Jahre, von Weihnachten bis Ostern. Jesus kam in diese Welt, um denen, die in Dunkelheit und im Schatten des Todes sitzen, den Weg zu zeigen, den Weg des Friedens.

Frieden mit wem?

Nun, zuallererst Frieden mit GOTT, dem Vater. Durch Jesu Kreuz und Auferstehung stellte Jesus die Beziehung zum Vater wieder her, machte Frieden zwischen Ihm und uns, für jeden, der es annehmen mag.

Da ist keine Schuld mehr, die uns angerechnet wird, keine Strafe mehr, die auf uns wartet, so gibt es, wie Paulus es sagt: KEINE Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind (Römer 8,1). In Jesus ist uns vergeben: Endgültig, vollkommen und vollständig. Da gibt es nichts, was dem noch hinzugefügt werden müsste, was noch fehlen würde. Es ist vollbracht! (Johannes 19,30b)

Dies ist aber nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas völlig Neuem.

Denn nun lebt Jesus in mir und durch mich hindurch hin zu meinem Nächsten.

Wie mir vergeben worden ist, so vergebe auch ich, jedem, der mir Unrecht getan hat. Wie gesagt, ich vergebe nicht, weil ich vergeben muss, sondern weil mir vergeben ist!

Denn so funktioniert das Reich GOTTES: Mit beiden Händen gebe ich weiter, was ich empfangen habe, in aller Großzügigkeit und ohne Sorge, dass es für mich nicht reichen wird. Ich brauche mich um mich nicht sorgen, Jesus sorgt für mich! Und Er hat versprochen, das zu vermehren, was ich weggebe, ich empfange also mehr, als ich gebe. GOTTES Reich funktioniert also auch hier wieder mal genau umgekehrt, wie diese Welt denkt, die nur am Raffen und Zusammenhalten ist, eifersüchtig über das was wacht, was sie meint zu haben und dabei noch neidisch auf den Nächsten schielt, um sich auch diese Dinge schamlos einzuverleiben.

Wiederum gilt: Ich gebe nicht, weil ich geben muss oder durch das Geben gesegnet werde; ich gebe, weil mir gegeben ist, weil ich gesegnet bin!

Wenn nun jeder gibt, nicht auf das Seine sieht, sondern auf das, was dem Nächsten dient, dann ist doch jedem geholfen, oder nicht.

Das ist der Tag, an dem das Licht aufgeht, der Himmel die Erde küsst und Friede auf Erden ist!

So ist es, so sei es: Amen!

Ein Kommentar zu „Das Licht

  1. Kinderleicht

    Ein riesiges Bankgebäude. Ganz oben sitzt der Bankdirektor. Und dann tritt unten in den Eingangsbereich so ein kleiner Knirps und sagt der Dame am Empfang: „Ich muss mal mit dem Direktor sprechen.“ Die Dame sagt: „Na, hör mal, kleiner Mann, das geht ja gar nicht! Da kann man nicht einfach so hin. Da muss man vorher fragen und einen Termin ausmachen. Vor allem solltest du auch deine Eltern mitbringen.“ Da entgegnet der Kleine: „Doch, ich kann da hin.“ „Bitte, versteh doch: Du kannst da nicht hin. Der Herr Direktor ist sehr beschäftigt.“ „Doch, ich kann! Der Herr Direktor ist nämlich mein Papa.“ Diese Worte „mein Papa“ bewirken Wunder: Die Dame geleitet ihn nach oben, und schon öffnet sich die Tür für ihn. – So ist das, wenn wir Gottes Kinder sind. Dann haben wir immer freien Zugang zu unserem himmlischen Vater. Wir müssen uns nicht anmelden. Der Direktor der ganzen Welt hat stets ein offenes Ohr für uns.

    Heute im „Neukirchener Kalender“ gelesen.

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