Wem sind wir was schuldig?

Gedanken zum Lehrtext

[Jesus] ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. (1. Johannes 2,2)

Die Frage nach der Schuld bleibt in unserer modernen Gesellschaft oft unbeantwortet oder wird mit einer Lüge beantwortet. So findest Du in Gefängnissen kaum Verbrecher, die meisten Insassen halten sich für unschuldig und haben eine, für sie, gute Erklärung/Entschuldigung für ihr Verhalten.

Aber auch der Alltagsmensch hält sich oft für besser als er ist, so zieht er z.B. Vergleiche heran, um sich zu entschuldigen: „Ich bin zwar ein Dieb, aber wenigstens kein Mörder, wie der da…“. Beim eigenen Fehlverhalten steht die Absicht im Vordergrund: „Ich habe es ja gut gemeint; ich habe die und die Ausrede/Entschuldigung…“. Das Fehlverhalten anderer beurteilen wir dagegen nach der begangenen Tat.

Dazu kommt, dass wir Meister im Lügen und Geschichten erfinden sind. Wenn mir z.B. jemand sagt, er lügt nicht, dann weiß ich, dass er zumindest sich selbst belügt und damit auch seinen, unseren GOTT.

Es gibt aber auch Menschen, die leiden schwer an ihrer Schuld. Von Psychologen kommt dann oft der Rat, man müsse sich selbst vergeben. Welch ein Unsinn: Man kann sich genauso wenig selbst vergeben wie man sich selbst kitzeln kann! Vergebung braucht ein Gegenüber, jemanden, der mir vergibt.

Genau hier kommt Jesus ins Spiel, für genau diese Zielgruppe; denn Er spricht: Die Gesunden brauchen keinen Arzt – wohl aber die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder zu rufen, nicht Menschen, die sich schon für gut genug halten. (Markus 2,17; NLB)

Jesus ist für jeden Menschen, der an seiner Schuld leidet, ans Kreuz gegangen; wer sich für sündlos hält wird das Kreuz, wird Jesus nicht finden…

In Jesus finden wir die Vergebung, derer wir bedürfen, wir alle, ohne Ausnahme! Es spielt keine Rolle, wer oder wo Du bist oder was Du angestellt hast, Jesus ist die Tür, die jedem Menschen offensteht.

Wohin führt die Tür, wohin führt mich Jesus?

Kurz gesagt: In ein neues Leben! Ein Leben frei von Schuld und im Einklang mit dem Herzen unseres GOTTES; ein Leben in Fülle, mit Sinn, Ziel und Zweck. Ein Leben, wie wir es uns in unseren kühnsten Träumen nicht ausmalen können; das wahre Leben eben, nicht jenes, welches die Werbung dieser Welt propagiert. Wir werden frei, frei, der Mensch zu werden, den Jesus in uns sieht und den Er schon vor unserer Geburt in uns angelegt hat; alles macht nun einen Sinn.

Wenn wir es erlauben, führt und leitet uns Jesus, hin zu einem guten Leben, einem Leben in Fülle und mit Erfüllung…

Hab Dank, HERR Jesus!

So ist es, so sei es: Amen!

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