Vorbilder

Schrift Meditation – entlang an Hebräer 11

GOTT ist mit uns, Er lässt uns nicht allein; ungeachtet dessen, dass wir allerlei durchmachen müssen in dieser zwar schönen, aber doch gefallenen Welt. Wenn wir aber hinhören, stellen wir fest, dass uns GOTT auf unserem Weg immer und immer wieder ermutigt, nicht zuletzt durch Sein Wort, welches wir in der Bibel finden.

GOTT ermutigt uns z.B. im 11. Kapitel des Hebräerbriefes anhand von Vorbildern, unseren Vorfahren, die durch mancherlei Bedrängnis gingen und doch den Glauben bewahrt haben. Schauen wir uns das Vorbild unserer Vorfahren an, stellen wir fest, dass nicht die Größe unseres Glaubens entscheidend ist, sondern wie ausdauernd er ist, wie sehr wir festhalten an GOTTES Verheißungen und Seinem Wort, und, natürlich auch an Ihm.

Nimm einen tiefen Atemzug, atme tief ein und langsam wieder aus. Lass Dir den ersten Vers aus dem 11. Kapitel des Hebräerbriefes auf der Zunge zergehen: Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich lebe gerade mit enttäuschten Hoffnungen. Und ich habe Menschen in meinem Umfeld, deren Hoffnung zu zerbrechen droht bzw. zerbrochen ist. Wenn Du ähnliche Erfahrungen hast: Willkommen im Boot des Lebens, willkommen im Sturm!

Wir sind auf einem Boot im Sturm und Jesus liegt hinten auf einem Kissen und… schläft (vgl. Markus 4,35ff)!

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, woher Jesus das Kissen hatte? Ein Kissen gehört ja nicht zur Grundausstattung eines Fischerbootes, Er muss es also mitgebracht haben. Und hast Du weiter darüber nachgedacht, wie man auf einem Fischerboot im heftigsten Sturm ohne Hängematte schlafen kann? Das Boot rollt doch, es muss Ihn hin und her geworfen haben.

Jesus bewahrt die Ruhe: Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft…

Der Glaube ist eine feste Zuversicht, gerade angesichts eines Sturmes. Die Zuversicht hat einen Namen, ist real: Sie ist gegründet in unserem HERRN Jesus. Er ist, wenn Du so willst, Dein Kissen, auf dem Du auch im schlimmsten Sturm ruhen kannst.

Was immer Du auch verloren hast, verlier nicht Deine Hoffnung.

Die Hoffnung ist es, die uns am Leben erhält. Geben wir die feste Zuversicht darauf auf, haben wir nichts mehr, wir gehen unter… Der einzige Weg ist, die feste Zuversicht auf die Hoffnung zu bewahren, immer im Vertrauen darauf, dass unserem Jesus Wind und Wellen gehorsam sind.

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Bitte, gib nicht auf; was immer Du auch verloren hast, verlier nicht Deine Hoffnung.

Du siehst Ihn nicht, aber Jesus ist da, ganz nah bei Dir, zweifle nicht daran, es gibt so vieles, was wir nicht sehen können, was aber trotzdem real ist. Du siehst vielleicht kein Licht am Ende des Tunnels, aber es ist da! Jesus ist das Licht, das Licht der Welt!

Was immer Du auch verloren hast, verlier nicht Deine Hoffnung.

Denn nur so kannst Du zur Hoffnung für Deinen Nächsten werden.

Paulus spricht davon, dass wir in unseren Bedrängnissen von GOTT getröstet werden (vgl. 2. Korinther 1,3-7). Den Trost empfangen wir nur, wenn wir die Hoffnung nicht verlieren, denn verlieren wir die Hoffnung, werden wir blind für GOTTES Trost.

Paulus gibt dem Sturm, den Bedrängnissen, die uns widerfahren, einen Sinn: Nämlich, dass wir mit dem Trost, mit dem wir getröstet wurden, unseren Nächsten trösten.

So kann ich meinen Freund trösten, der kurz davor ist, die Hoffnung zu verlieren und sein Leben wegzuwerfen und… ich kann für ihn beten, aus dem tiefsten Erfahrungsschatz meines Herzen heraus.

Was immer Du auch verloren hast, verlier nicht Deine Hoffnung.

Nimm einen tiefen Atemzug, atme tief ein und langsam wieder aus. Lass Dir den zweiten Vers aus dem 11. Kapitel des Hebräerbriefes auf der Zunge zergehen: Aufgrund dieses Glaubens hat GOTT unseren Vorfahren in der Schrift Seine Anerkennung ausgesprochen. (NLB)

GOTT spricht Dir Seine Anerkennung aus. Die Schrift ist in Deinem Fall das Buch des Lebens, in dem Dein Name aufgeschrieben ist. Denn wer bis zum Ende durchhält, wird gerettet werden. (Matthäus 24,13; NLB)

Geduld ist die wichtigste Zutat zum Glauben.

Und so bittet uns Jesus, es unseren Vorfahren, unseren Vorbildern, gleich zu tun: Durchhalten, tief durchatmen, Augen auf und an Jesu Hand hindurch!

Es mag im Moment vielleicht nicht alles rosig für Dich aussehen, vielleicht stehst Du Schwierigkeiten gegenüber, die unüberwindlich scheinen. Vielleicht haben sich sogar Zweifel eingeschlichen, am Glauben, an dem was Jesus zusagt. So lange wartest Du schon, auf den Durchbruch, darauf, dass sich etwas ändert. Doch scheinbar geschieht nichts.

Dann vergiss nicht: Geduld ist die wichtigste Zutat zum Glauben.

Weißt Du, vor mehr als 20 Jahren habe ich eine Psychose bekommen, knapp 10 Jahre lag ich nur auf dem Sofa. Meine Mutter hat mich in der Zeit regelmäßig besucht. Sie zeigte mir in der Gebärdensprache die Geste für Geduld, man führt Daumen und Finger zusammen; jedes Mal zeigte sie mir die Geste: Geduld, Geduld, Geduld. Das habe ich verinnerlicht, auch wenn ich eigentlich ein sehr ungeduldiger Mensch bin. Aber für GOTT braucht man jede Menge Geduld, Er hat einfach einen ganz anderen Zeitplan und Terminkalender als wir.

GOTT ist niemals nicht am Werken, auch wenn es so aussieht, als wenn Er schläft und nichts tut. Jesus ist immer für Dich, in jedem Moment, in jedem Augenblick und unser GOTT schläft und schlummert nicht.

Denk daran: Geduld ist die wichtigste Zutat zum Glauben.

Ich weiß nicht warum, aber GOTT liebt es, auf den letzten Drücker zu kommen, nicht fünf vor zwölf, sondern fünf Sekunden vor zwölf. Dabei ist Er niemals zu spät oder vergisst Dich sogar. Er hat alles im Blick; schon bevor Du die Probleme hattest, hatte Er schon die Lösung. Du kannst unserem Jesus vertrauen, Ihm glauben, immer und unter allen Umständen, Er macht alles wohl. Hab nur Geduld und gib die Hoffnung nicht auf, dann wirst Du Wunder erleben.

Nimm einen tiefen Atemzug, atme tief ein und langsam wieder aus. Lass Dir den dritten Vers aus dem 11. Kapitel des Hebräerbriefes auf der Zunge zergehen: Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch GOTTES Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

Du bist kein Zufall, Du bist gewollt, geschaffen.

Paulus schreibt: Denn wir sind Sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die GOTT zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. (Epheser 2,10)

Du bist kein Zufall, Du bist gewollt, geschaffen. Und dies mit einem Sinn, einem Zweck und einem Ziel.

Der Sinn hinter all‘ dem ist die Gemeinschaft mit GOTT; Er hat uns geschaffen als Sein Gegenüber, damit Er ein Gegenüber hat. Er wäre Sich selbst genug gewesen, in Seiner Dreieinigkeit, doch Er schuf Dich und mich als Projekt Seines Herzens, als Sein Gegenüber, dem Er Seine Liebe beweisen kann.

Der Zweck ist es, diese Liebe in diese lieblose Welt hinaus- und hinein zu tragen. Das Ziel schließlich ist die Ewigkeit, der Himmel, die vollkommene Gemeinschaft mit Ihm und unseren Geschwistern.

Du bist kein Zufall, Du bist gewollt, geschaffen.

Und das nicht als irgendein Sklave, sondern als Kind und Erbe, als Prinz und Prinzessin!

Als Seine Kinder erzieht uns unser GOTT, damit wir unserem großen Vorbild, Seinem Sohn Jesus, immer ähnlicher werden, in Vorbereitung auf die Ewigkeit, in der wir das Ziel erreicht haben.

Verachte Deine Erziehung nicht. Alles, was GOTT tut ist gut, alles, was uns widerfährt, dient unserem Besten. Du und ich, wir können nicht tiefer fallen als in GOTTES Hand.

Du bist kein Zufall, Du bist gewollt, geschaffen, als GOTTES Kind bedingungslos geliebt und mit dem Auftrag versehen, diese Liebe Deinem Nächsten gegenüber zu spiegeln, zu zeigen, zu üben.

Diese Liebe fängt mit Freundlichkeit an, ich bin freundlich auch denen gegenüber, die unfreundlich zu mir sind, weil wenn Ihr liebt, die Euch lieben, welchen Dank habt Ihr davon? Denn auch die Sünder lieben, die ihnen Liebe erweisen. (Lukas 6,32)

Das erstaunliche an der Liebe ist: Je mehr wir davon weggeben, verschwenden, desto mehr Raum nimmt sie in unseren Herzen ein.

Und so gibt Dir auch Jesus all‘ Seine Liebe, aus Seinem reichen, himmlischen Schatz, aus dem tiefsten Grund Seines Herzens. Diese Liebe ging so weit, dass Er Schmerz, Leid und Tod erduldete, nur für Dich und mich. Diese Liebe ist es, mit der wir lieben sollen, in allem Leid und Kummer, ja, bis hin zum Tod… Liebe heißt sterben, sich selbst sterben und seiner Selbstliebe, heißt dem geliebten Gegenüber, unserem Nächsten, alles zu schenken, sich selbst zu verschenken.

Du bist kein Zufall, Du bist gewollt, geschaffen, als GOTTES Kind bedingungslos geliebt.

Jesus ist unser Vorbild, mit der Liebe, mit der Er uns liebt, wollen auch wir lieben. Nicht, dass wir es schon erreicht hätten, aber wir jagen unserem Vorbild nach, im guten Kampf des Lebens und mit uns selbst. So werden wir Jesus jeden Tag ein Stück ähnlicher und selbst… liebenswerter.

Liebe zu geben ist das schönste Geschenk. Jesus schenkt uns Seine Liebe, damit wir zu Gebern, zu Schenkenden Seiner Liebe werden. Liebe ist das schönste Geschenk, welches GOTT uns macht und welches wir GOTT und unserem Nächsten machen können und… damit uns selbst…

Nimm einen tiefen Atemzug, atme tief ein und langsam wieder aus. Lass Dir den vierten Vers aus dem 11. Kapitel des Hebräerbriefes auf der Zunge zergehen: Durch den Glauben hat Abel GOTT ein besseres Opfer dargebracht als Kain; durch den Glauben wurde ihm bezeugt, dass er gerecht sei, da GOTT selbst es über seinen Gaben bezeugte; und durch den Glauben redet er noch, obwohl er gestorben ist.

Meine Schwester ist der festen Überzeugung, GOTT hätte den Abel dem Kain vorgezogen und so den Brudermord provoziert. Nein, wirklich nicht, GOTT hat Kain genau so lieb, wie Er Abel, wie Er Dich und mich lieb hat, bedingungslos und unendlich.

Es ist der Glaube, der den Unterschied macht. GOTT sieht weniger auf das, was wir tun, als vielmehr auf unsere Motivation; also das „warum“ ist wichtiger als das „was“.

Viele meiner Geschwister sind eingeschränkt, körperlich und/oder seelisch, so wie ich, so wie Du vielleicht auch. Wir haben unseren Dorn im Fleisch, wie einst bei Paulus, haben auch wir einen Engel des Satans, der uns mit Fäusten schlägt.

Aber, was ich nicht tun kann, hindert mich nicht daran, zu tun, was ich tun kann. Und dabei nicht vergessen: GOTT sieht mehr auf unser Herz als auf unsere Hände.

So habe ich eine liebe Schwester, die eh schon körperlich eingeschränkt ist und sich zu allem Überfluss auch noch den Zeh gebrochen hat. In ihrer Heimatgemeinde brauchte man dringend Umzugskartons für die Hilfe für die Ukraine. Sie hatte noch 7 Stück davon in ihrem Keller; aber wie diese ins Auto bekommen, sie selbst konnte es auf Grund ihrer Einschränkungen nicht tun. Also hat sie eine Nachbarin gefragt, ihr zu helfen, was diese dann auch bereitwillig getan hat.

Was ich nicht tun kann, hindert mich nicht daran, zu tun, was ich tun kann. Tu, was Dir vor die Hände kommt zu tun und gib, was Du zu geben hast. Aus Glauben heraus, denn GOTT sieht unser Herz…

Die meisten von uns haben in irgendeiner Form einen Dorn im Fleisch. Wenn uns GOTT bittet, ein Opfer zu bringen, dann weiß Er natürlich auch um diesen Dorn. GOTT bittet uns niemals um etwas, wozu Er uns nicht auch die Möglichkeiten und Fähigkeiten mit auf den Weg gibt. Es gibt also keinen Grund, nein zu GOTT zu sagen; auch dann nicht, wenn das, was GOTT von uns möchte, auf den ersten Blick unmöglich aussieht. Denn, Überraschung: GOTTES Wille ist nach menschlichen Maßstäben meistens unmöglich, denn wir sollen es ja nicht aus eigener Kraft tun, sondern aus der Kraft des Heiligen Geistes heraus, aus Glauben…

Was ich nicht tun kann, hindert mich nicht daran, zu tun, was ich tun kann.

Glaube ist Vertrauen, das Vertrauen auf GOTT nennt die Bibel Glaube. Und ohne Glaube ist’s unmöglich, GOTT zu gefallen. Das Vertrauen, unser Herz ist also das Wichtigste, unabhängig von dem, was wir tun oder nicht tun; denn Du wirst nicht durch Deine Taten gerecht, sondern durch Deinen Glauben. Das lässt uns entspannen, wir, Du und ich, sind frei von aller Werkgerechtigkeit, wir müssen keine Leistung bringen, vielleicht sogar perfekt sein, um GOTT zu gefallen. Nein, er liebt uns, bedingungslos und unendlich, so wie wir sind.

Aber GOTT liebt uns auch zu sehr, um uns zu lassen wie wir sind. Und so ist Glaube ohne Werke tot. Durch unser Tun, dadurch, dass wir Liebe üben, verändern wir diese Welt und damit letztendlich uns selbst…

Nimm einen tiefen Atemzug, atme tief ein und langsam wieder aus. Lass Dir den sechsten Vers aus dem 11. Kapitel des Hebräerbriefes auf der Zunge zergehen: Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, GOTT zu gefallen; denn wer zu GOTT kommen will, der muss glauben, dass Er ist und dass Er denen, die Ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Wir hatten ja schon festgestellt, dass es ohne Glauben unmöglich ist, GOTT zu gefallen. Wir müssen darauf vertrauen, dass GOTT der ist, der Er sagt, der Er ist: Der große „Ich bin!“. So spricht der „Ich bin“: „ICH BIN mit Dir!“.

Aber damit nicht genug: Auf unseren Glauben, auf unser Vertrauen wartet eine Belohnung. Ja, richtig, Du und ich werden für unser Vertrauen belohnt; und dies nicht erst im Himmel, sondern schon im Hier und Jetzt, im Heute!

Wir erfahren GOTTES Gegenwart, Seine Hilfe, Seine Versorgung und, vor allem, Seine Liebe, wenn wir Ihm vertrauen. Dabei kommt es nicht auf die Größe unseres Glaubens an, sondern, dass wir das, was wir an Vertrauen haben, voll und ganz, ohne Kompromisse, auf GOTT setzen.

ICH BIN mit Dir!, spricht der große „Ich bin“.

So hat Er zu unseren Vorfahren, unseren Vorbildern gesprochen, so spricht Er heute zu Dir und mir.

Mein GOTT, mein GOTT, warum hast Du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne. (Psalm 22,2)

Du kennst es sicherlich auch, das Gefühl der Gottverlassenheit. Von Liebe ist nichts zu spüren, auf unsere Gebete erhalten wir keine Antwort; GOTT scheint unsere Geduld aufs äußerste zu strapazieren.

ICH BIN mit Dir!, spricht der große „Ich bin“. Glaubst Du das?

Glaube ist ein Muskel, der trainiert werden will, andernfalls verkümmert er. Es ist wie bei den Astronauten, die Wochen in der Schwerelosigkeit des Weltalls verbringen. In dieser Schwerelosigkeit werden ihre Muskeln nicht gefordert und obwohl sie zwei Stunden am Tag körperlich trainieren, sind sie bei der Rückkehr auf die Erde nicht in der Lage, alleine zu stehen, sie müssen gestützt und getragen werden.

Würde GOTT uns allezeit stützen und tragen, uns schwerelos durchs Leben gehen lassen, würde unser Glaubensmuskel verkümmern. Und so lässt uns GOTT Dinge alleine tun; wie ein liebender Vater, der die Stützräder am Fahrrad seine Kindes abmontiert. Wir, Du und ich, sollen ohne Stützräder fahren können. Dabei ist GOTT immer in unserer Nähe, auch und gerade dann, wenn wir uns alleine fühlen.

ICH BIN mit Dir!, spricht der große „Ich bin“. Glaubst Du das?

Die Belohnung? Ein Gottvertrauen, das auf dieser Welt durch nichts mehr zu erschüttern ist, die Gewissheit, mit unserem GOTT Berge versetzen und über Mauern springen zu können…

ICH BIN mit Dir!, spricht der große „Ich bin“. Glaubst Du das?

Nimm einen tiefen Atemzug, atme tief ein und langsam wieder aus. Lass Dir den siebten Vers aus dem 11. Kapitel des Hebräerbriefes auf der Zunge zergehen: Durch den Glauben hat Noah GOTT geehrt und die Arche gebaut zur Rettung seines Hauses, als er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah; durch den Glauben sprach er der Welt das Urteil und hat ererbt die Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt.

Sich vorzubereiten ist prophetisches Handeln; es heißt, eine Arche zu bauen, selbst wenn keine Wolke am Himmel zu sehen ist.

Noah hat GOTT geglaubt, Ihm vertraut und getan, was GOTT ihm auftrug, das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden, wurde belohnt.

Wie oft beten wir um ein Wunder, um eine Arche, die vom Himmel fällt. Aber GOTT lässt keine Arche vom Himmel fallen, Er gibt uns den Bauplan und den Auftrag, eine zu bauen.

Es ist der Glaube, das Vertrauen, dass wir diese auch bauen können und so die Flut, den Sturm überstehen; mit GOTTES Hilfe, aber niemals ohne uns.

Nicht selten überrascht uns die Flut, der Sturm, aber dies bedeutet nicht, dass GOTT uns nicht vorbereitet hätte. Er ist es, der unsere Zukunft fest im Blick hat und nur das Beste für uns will. Er ist bei uns, im Hier und Jetzt, im Heute, verliert dabei aber unser morgen nicht aus dem Blick.

GOTT kann um Ecken schauen, die wir nicht einsehen können, kann über Hügel schauen, die wir nicht überblicken können, Er sieht und weiß, was kommt; Dinge, die wir nicht erahnen können.

Für all‘ dies ist uns der Heilige Geist gegeben. Er führt und leitet uns und gibt uns zur rechten Zeit den Auftrag, eine Arche zu bauen. Er führt uns in Gerechtigkeit zur Gerechtigkeit; der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.

Wir ehren GOTT durch unseren Glauben, so wie Noah GOTT geehrt hat. Ehren wir aber GOTT, so ehrt Er uns. Demütigen wir uns vor unserem GOTT, erhebt er uns. Geben wir, so füllt Er uns die Hände. Lassen wir los, kümmert Er sich um die Dinge, um die wir uns nicht kümmern können, weil sie für uns zu groß sind. Glaube wird belohnt, glaube mir, GOTT lässt sich nichts schenken…

Alles, was wir tun, denken oder sagen, sollte zur Ehre GOTTES geschehen. Sein Name soll verherrlicht werden, nicht meiner. Die Belohnung ist das Leben, das Leben in Fülle, zur vollen Genüge, welches uns Christus versprochen hat; genau wie Noah sein Leben und das Leben seiner Familie erhalten hat.

Lass uns beten:

Liebster HERR Jesus, mein Freund und Bruder!

Mein Glaube ist klein und schwach.

Aber, was ich an Glauben habe, will ich voll und ganz voller Vertrauen auf Dich werfen.

Ich will Dir folgen, wohin Du mich auch führst und tun, was Du mich zu tun heißt.

Denn ich hab Dich lieb und freue mich an Deiner Liebe.

Hab Dank, für all‘ das Gute, das Du mir bisher getan hast und noch tun willst.

So ist es, so sei es: Amen!

Nimm einen tiefen Atemzug, atme tief ein und langsam wieder aus. Lass Dir die Verse 8-10 aus dem 11. Kapitel des Hebräerbriefes auf der Zunge zergehen: Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, an einen Ort zu ziehen, den er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme. Durch den Glauben ist er ein Fremdling gewesen im Land der Verheißung wie in einem fremden Land und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung. Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer GOTT ist.

Glaube ist immer mit Gehorsam verbunden. Wenn ich sage, ich vertraue meinem GOTT, tue aber nicht, was Er mir sagt, so ist dies kein Glaube.

Abraham tat, was GOTT von ihm forderte, wenn auch nicht im geforderten Umfang. Sollte er doch aus seiner Verwandtschaft ziehen, hat aber seinen Neffen Lot mitgenommen.

Abraham hat viele Fehler gemacht, so hat er mit seiner Magd geschlafen und gelogen, und so seine Frau Sarah in große Schwierigkeiten gebracht, zweimal!

Aber nirgendwo in der Bibel wirst Du ein anklagendes oder tadelndes Wort gegenüber Abraham finden, ja, GOTT selbst macht den ungläubigen Belogenen verantwortlich, nicht Abraham, den Lügner!

Abraham ist der Vater unseres Glaubens, durch ihn sind wir eingepfropft als wilde Zweige in den edlen Ölbaum Israel, in Sein Volk.

So wird auch Dein Glaube zum Vorbild für Deinen Nächsten. Wie Abraham kannst Du gewiss sein, dass Dir GOTT Deine Fehler und Sünden nicht nachträgt, in Seinem Sohn Jesus hat Er Dir alles vergeben, Er denkt noch nicht einmal mehr daran. Gibt es eine bessere Botschaft zum Weitergeben? Das sind doch wirklich gute Nachrichten, Evangelium im besten Sinne.

Genau wie Abraham fordert uns GOTT auf, unser Zuhause zu verlassen, in dem wir es uns sicher und gemütlich eingerichtet haben. Wir allerdings begeben uns auf eine geistliche Reise, nicht auf eine geographische, allerdings ist letzteres nicht immer auszuschließen.

Das Zuhause ist unsere Komfortzone, in der wir es uns, wie gesagt, sicher und gemütlich eingerichtet haben. Nun möchte Jesus, dass wir diese Sicherheit und Gemütlichkeit verlassen und uns den Abenteuern und Herausforderungen stellen, die Er für uns vorbereitet hat: Denn wir sind Sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die GOTT zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. (Epheser 2,10)

Machen wir uns auf den Weg, müssen wir vieles zurücklassen, denn was wir mitnehmen, kann sich unterwegs als Ballast herausstellen. Kommen wir zu Christus, machen wir uns auf den Weg, ist da noch viel Ballast aus dem alten Leben. Wir aber, Du und ich, schauen nach vorne, nicht zurück!

Wir schauen auf die Vergebung und leben fortan in der Liebe, nicht aus eigener Kraft, sondern aus der Kraft heraus, die uns vom Heiligen Geist geschenkt wird. Alles, was Du aus Liebe tust, ist GOTT wohlgefällig; alles, was nicht aus Liebe geschieht, ist Sünde.

Dabei dürfen und werden wir auch Fehler machen, genau wie Abraham. Aber GOTT trägt uns diese Fehler nicht nach, sondern möchte, dass wir aus ihnen lernen; deshalb macht uns der Heilige Geist aufmerksam und sensibel für unsere Fehler, nicht um uns zu verdammen, sondern damit wir wachsen und auf den rechten Weg zurückfinden…

Also gibt es jetzt für die, die zu Christus Jesus gehören, keine Verurteilung mehr. Denn die Macht des Geistes, der Leben gibt, hat Dich durch Christus Jesus von der Macht der Sünde befreit, die zum Tod führt. Das Gesetz konnte uns nicht retten, weil unsere menschliche Natur ihm widerstand. Deshalb sandte GOTT Seinen Sohn zu uns. Er kam in menschlicher Gestalt wie wir, aber ohne Sünde. GOTT zerstörte die Herrschaft der Sünde über uns, indem Er Seinen Sohn stellvertretend für unsere Schuld verurteilte. Das tat Er, damit die gerechten Forderungen des Gesetzes durch uns erfüllt würden und wir uns nicht länger von unserer menschlichen Natur, sondern vom Geist GOTTES leiten lassen. (Römer 8,1-4; NLB)

Wenn Dich die gute Nachricht angesprochen hat, Du aber noch nicht glaubst, wäre jetzt eine gute Gelegenheit, zu überdenken, wem Du in Zukunft vertrauen möchtest. Möchtest Du GOTT vertrauen, dann sprich ein einfaches Gebet; GOTT nimmt Dich an, wie Du bist…

Gehst Du schon mit GOTT, dann sei gewiss: Du bist nicht allein, der große ICH BIN ist mir Dir!

Der HERR segne Dich und behüte Dich.

Der Herr lasse Sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig.

Der HERR wende Sein Angesicht Dir zu und gebe Dir Seinen Schalom, Seinen Frieden.

So ist es, so sei es: Amen!

So, das wars für heute. Danke für Deine Zeit, wir freuen uns, dass Du dabei warst und hoffen, wir konnten Deinen Geist ein wenig anregen.

Wenn Du in unsere Community Jesus@home reinschnuppern möchtest, Fragen, Anregungen und/oder Kritik hast, dann besuche uns doch im Web: www.GOTT.BiZ

Hier findest Du nicht nur Gemeinschaft, Menschen, die den Glauben leben und mit Dir teilen wollen, sondern auch viel Interessantes rund um den Glauben. Wenn Du ein Gebetsanliegen hast, dann schreib uns oder nutze unser Info- und Seelsorgetelefon, wir beten gerne für Dich und mit Dir…

Also, schau rein, lass von Dir hören, wir würden uns sehr freuen!

Bis dahin… alles Liebe

Dein Joseph

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