Jedem das Seine?

Gedanken zum Lehrtext

Der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk GOTTES dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren HERRN. (Römer 6,23; NLB)

Jedem das Seine! Im KZ Buchenwald war dieser Spruch, im Gegensatz zu vielen anderen Lagern, von innen lesbar angebracht, ganz bewusst wollte man die Häftlinge demütigen.

Jedem das Seine, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Es gibt auch heute noch nicht wenige Menschen, die nach diesen Maximen leben, so auch die meisten Regierungen dieser Welt, wenn nicht gar alle.

Dabei hat sich schon vor 2.000 Jahren, mit Jesu Tod und Auferstehung ein grundlegender Wandel vollzogen, ein Paradigmenwechsel, der allerdings in einem Großteil dieser Welt verloren gegangen oder niemals angekommen ist.

Auf welcher Seite stehst Du: Empfängst Du den Lohn der Sünde oder das unverdiente Geschenk GOTTES?

In seinem 1. Brief spricht der Apostel Johannes davon, dass es Sünde gibt, die nicht zum Tode führt (5,16).

Jede Sünde, die wir Jesus vor die Füße legen, wo wir GOTT um Vergebung bitten, wird uns auch vergeben, uns wird unverdiente Gnade zuteil und das Ewige Leben zum Geschenk gemacht.

Das ist wie ein Geschenkgutschein, unterschrieben von Jesus, mit dem festen Versprechen GOTTES, uns zu erlösen von Sünde, Tod und Teufel. Es bleibt wie es ist: Niemand kommt in den Himmel, der da nicht hinein will. Und niemand kommt in die Hölle, der sich nicht dafür entschieden hat; wobei sich nicht zu entscheiden auch eine Entscheidung ist.

Einen Gutschein muss man einlösen, man muss aktiv werden, lege ich ihn in die Schublade, nützt er mir gar nichts. Bleibe ich passiv, dann, ja dann, ist der Sünde Sold der Tod; das Geschenk, die vielen Geschenke GOTTES gehen an mir vorbei; dann bekomme ich, was ich verdiene, dann gilt das Motto der Nazis: Jedem das Seine…

Aber GOTTES Güte und Gnade ist es, dass ich eben nicht bekomme, was ich verdiene, und jedem steht diese Gnade offen. Wenn ich sie denn annehme…

GOTTES Geschenk an diese Welt ist das Ewige Leben, und, mit diesem verbunden, eine Myriade von Geschenken drumherum.

Ewiges Leben fängt dabei nicht im Himmel an, nach unserem Tod; nein, Ewiges Leben bedeutet, der Himmel kommt hier auf die Erde, in mein Herz hinein. Von dort aus quillt es in diese sterbende Welt, der wir einen lebendigen Jesus bringen. Wir werden so zu Lebensspendern und -Rettern, kraft des Lebens, das uns geschenkt worden ist.

Es gibt zwei Menschen in meinem Leben, die mir gesagt haben, dass ich ihr Leben gerettet hätte. Und es gibt nichts schöneres in dieser Welt, als ein Lebensretter oder -Spender zu sein. Der Talmud, das jüdische Buch der Weisheit, sagt: Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt…

Ich möchte möglichst viele Menschen vom Tod ins Leben führen; vielleicht gehörst Du eines Tages dazu?

Wenn Du durch das Tal der Todesschatten gehst, auf der Suche nach Leben, dann möchtest Du vielleicht mit jemandem reden und/oder beten. Nimm doch Kontakt mit uns auf oder nutze unser Info- und Seelsorgetelefon.

www.GOTT.BiZ

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