Wie sprichst Du zu mir?

Gedanken zur Tageslosung

HERR, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen! (Psalm 141,3)

Ein wirklich guter Rat, den uns hier David in unserem Psalm der Tageslosung gibt. Und er ist nicht der Einzige. Die ganze Bibel hindurch bekommen wir den Rat, auf unsere Worte zu achten, bzw. können beobachten, was unbedachte Worte anrichten. Im Neuen Testament ist es Jakobus, der zu diesem Thema ausführlich Stellung bezieht (Jakobus 1,19-27). Ein Höhepunkt dieses Abschnittes ist Vers 26, wo er schreibt: Wenn jemand meint, er diene GOTT, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, so ist sein Gottesdienst nichtig.

Jakobus verknüpft also Herz und Zunge. Der Gedankengang ist nicht neu, taucht schon im Alten Testament auf. Auch Jesus stellt diesen Zusammenhang her: Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. (Lukas 6,45) Laut Jesus brauchen wir einen Menschen nur genau zuzuhören, um zu wissen, wie es in seinem Herzen aussieht…

Das Herz aber ist es, aus dem das Leben quillt: Vor allem aber behüte Dein Herz, denn Dein Herz beeinflusst Dein ganzes Leben. (Sprüche 4,23; NLB)

Wenn man diese Bibelstellen zusammen betrachtet, wird deutlich, dass es nicht nur darauf ankommt, wie wir zu anderen Menschen reden. Nein, genauso wichtig ist es, wie wir zu uns selbst reden. Steph, aus unserer kleinen Community, gibt dazu folgenden guten Rat: „Sprich zu Dir, wie Du mit einer guten Freundin sprichst…“

Damit fasst sie das bisher gehörte gut zusammen.

Und es ist so wichtig, wie wir zu uns selbst sprechen.

Wenn wir zu uns selbst immer wieder sagen: „Ich bin doof…“, oder: „Ich schaffe das nicht…“, dann, ja dann, hält uns alle Welt auch für doof und wir werden unsere Ziele nicht erreichen. Denn unsere Worte sind Ausdruck unseres Herzens und unser Herz lenkt unser Leben, in die eine oder die andere Richtung.

Dabei haben wir es in der Hand.

Wir entscheiden, was wir in unser Herz hineinlassen; wir entscheiden, wie unser Herz tickt: Entweder voll Bitternis, oder voll Güte und Barmherzigkeit; auch uns selbst gegenüber. Und so haben wir es ein Stück weit in der Hand, wie unser Leben verläuft.

Ich bin klein, mein Herz ist rein… So ein altes Kindergebet. Ja, halte Herz und Zunge rein, Dir selbst und anderen gegenüber und Du wirst reiche Frucht ernten: Die Zunge hat Macht über Leben und Tod;  wer sie gut nutzt, genießt ihre Frucht. (Sprüche 18,21; NeÜ)

Wenn Dir die Worte fehlen, Du aber jemanden suchst, der Dir in Deiner Sprachlosigkeit zuhört und/oder mit oder für Dich betet, dann nimm doch Kontakt mit uns auf oder nutze unser Info- und Seelsorgetelefon.

www.GOTT.BiZ

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