Haltet mich nicht auf!

Gedanken zur Tageslosung

Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe. (1. Mose 24,56)

Es ist eine der schönsten Liebesgeschichten in der Bibel; besser als es sich jemals eine Hollywood-Romanze ausdenken könnte: Vater Abraham schickt seinen Knecht auf die Reise, eine Frau für seinen Sohn Isaak zu finden. Und er findet sie tatsächlich in Rebecca, in einem fernen Land, der alten Heimat von Abraham. Aber Rebeccas Bruder und ihre Mutter wollen sie nicht ziehen lassen; „Haltet mich nicht auf!“, entgegnet der Knecht…

Ach, wären wir doch auch so konsequent wie der Knecht, und würden jeder Ablenkung zurufen: „Halte mich nicht auf, ich muss zu meinem HERRN…“.

Ach, könnten wir doch das Alte loslassen, um Neues zu empfangen. Wie soll uns Jesus die Hände füllen, wenn sie voll sind von dem, was wir krampfhaft festhalten?

Wenn wir in dieser Welt etwas Gutes empfangen, sind wir es gewohnt, es festzuhalten; wir legen es in einen Banktresor, nur um es nicht zu verlieren; wir wollen es unter allen Umständen bewahren. Und wenn es irgend geht, noch Zinsen darauf kriegen…

Ganz anders funktioniert GOTTES Reich, genau umgekehrt. Jesus füllt keine vollen Hände, sondern nur die, die bereit sind loszulassen. Und das, was wir dann empfangen, ist immer und unter allen Umständen besser als das, was wir losgelassen haben. Ja, aber auch anders und neu; und wir hängen doch so am Bekannten; was kommt, wissen wir nicht…

Es braucht Vertrauen auf einen guten und gütigen GOTT, voller Gnade, der uns das Leben in Fülle schenken will, aber nur dann, wenn wir dem Alten sterben!

So viele Christen sitzen fest, entwickeln sich nicht weiter, weil sie genau dies nicht glauben können. Sie können sich nicht vorstellen, dass ihre besten Tage noch vor ihnen liegen, nicht hinter ihnen. Aber genau davon müssen wir ausgehen, das Beste kommt noch, GOTT selbst hat es für uns vorbereitet und wartet auf den Moment, wo wir loslassen und uns ganz Ihm überlassen…

Wir alle haben eine natürliche Scheu vor dem Neuen, Unbekannten. Wir halten am Gewohnten fest, liegen am liebsten auf unseren Sofas, berieselt von softer Lobpreismusik.

„Haltet mich nicht auf, ich muss zu meinem HERRN!“. Ich mache mich auf, trotz aller Furcht, trotz aller Unbequemlichkeiten. Ich will zu meinem HERRN, unter allen Umständen, egal, was es kostet; und es kostet mich mein Leben, damit ich das Leben im Geist empfange…

Die Gnade des HERRN nimmt kein Ende! Sein Erbarmen hört nie auf, jeden Morgen ist es neu. Groß ist Seine Treue. (Klagelieder 3,22f; NLB)

Wenn unser GOTT auch der Gleiche ist, gestern, heute und in Ewigkeit, so ist Er doch auch jeden Morgen neu…

Wenn es Dir schwerfällt, loszulassen, wenn Du mit jemanden darüber reden und/oder beten willst, dann nimm doch Kontakt mit uns auf oder nutze unser Info- und Seelsorgetelefon.

www.GOTT.BiZ

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