Oi weh…

Jesus aber antwortete im besten Jiddisch und sprach: Oi weh, Du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll Ich bei Euch sein? Wie lange soll Ich Euch ertragen? (Matthäus 17,17; in einer eigenen, etwas freien Übertragung)

Jesus platzt der Kragen, „Oi weh…“ entfährt es Ihm im besten Jiddisch, „wie lange noch…?“

„Oi weh, wie lange noch…?“, wie oft ist dieses Seufzen, so oder so ähnlich, schon uns in Richtung Jesus entfahren.

„Oi weh, Jesus, wenn ich das vorher gewusst hätte…“, „Oi weh, Jesus, das kannst Du doch nicht wirklich ernst meinen, oder doch?“

Es gibt eine ganze Latte von „Oi wehs“, in beide Richtungen, das macht die Sache etwas erträglicher.

Ja, wir haben Fragen und dürfen fragen, ja, sogar Dinge, oder gar Jesu Worte in Frage stellen. Unser Glaube reicht sehr oft nicht für den großen Überblick. Wir stehen unmittelbar vor unserem Problem, das dadurch riesengroß erscheint: „Oi weh…“.

Dabei wissen wir doch aus Erfahrung, dass die Dinge nie so schlimm kommen, wie wir uns das vorher ausgemalt haben, in allen möglichen dunklen und schwarzen Farben… Wir fahren einen Film und vergessen eine Konstante in unserer Rechnung: Jesus! Oi weh…

Aber auch Jesus stellt uns Fragen, wobei Er uns nie in Frage stellt. Er stellt uns in immer wieder neue Herausforderungen, ermahnt und beschneidet uns, mit einem einzigen Ziel: Dass wir wachsen, zu Ihm hin wachsen; unsere Beziehung zu Ihm immer tiefer und reiner wird, so dass wir Ihm jeden Tag ein Stück ähnlicher werden.

Dabei ist das wie in der Mucki-Bude: Ich kann mir die teuerste Monatskarte für das beste Gym am Platze kaufen, wenn ich mir die Geräte nur auf den Prospekt anschaue, werden keine Muskeln wachsen. Ich muss ran an die Maschinen, trainieren, arbeiten, schwitzen, Muskelkater bekommen: Oi weh..

Wie beim Muskelaufbau, so auch im Glauben: Die Muskeln bauen sich in den Ruhephasen zwischen zwei Trainingseinheiten auf. So auch unser Glaube: Er wächst in der Ruhe und in Ruhe! Wenn wir nur ganz eng mit unserem Jesus verbunden bleiben, Ihm zuhören, uns an Ihn kuscheln… dann, ja dann, wird unser Glaube gestärkt für die nächste, größere Herausforderung.

Oi weh, mein Jesus!

Ich will nicht trainiert werden, kein Muskelprotz werden, ich will doch nur auf meinem Sofa liegen und die Gemeinschaft mit Dir genießen.

Danke, dass Du in allen Herausforderungen, in die Du mich stellst, mir auch immer wieder Zeiten der Ruhe schenkst, in denen ich genau dies tun kann…

Oh, ja…

Wenn Dir die Ruhe oder die Gemeinschaft fehlt, wenn Du reden und/oder beten möchtest oder Gebet brauchst, dann nimm doch Kontakt mit uns auf oder nutze unser Info- und Seelsorgetelefon.

www.GOTT.BiZ – Glaube von seiner besten Seite!

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