Das Gegenmittel gegen schäbige Christen…

Gedanken zum Wochenspruch (42. KW 2022)

Und dies Gebot haben wir von Ihm, dass, wer GOTT liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Johannes 4,21)

Liebt einander, wie Ich Euch geliebt habe, ist Jesu Gebot an uns im Johannesevangelium (15,12), Paulus nennt es das „Gesetz Christi“. Es ist das einzige, das neue Gebot, das Jesus Seinen Jüngern, und damit uns, mit auf den Weg gegeben hat. Halte ich dieses eine Gebot, halte ich die ganze Bibel, ja, sie ist in diesem einem Gebot zusammengefasst.

Doch die Wirklichkeit sieht leider anders aus, Dallas Willard hat es so zusammengefasst: „Christen sind so schäbig, weil sie mehr Wert darauf legen, Recht zu haben, als wie Christus zu sein“. Mit anderen Worten: „wie Christus zu lieben“. Denn „Liebe“ und „Recht haben wollen“ sind zwei ganz gegensätzliche Dinge, es geht nur eines von beiden.

Ich muss mich also jedes Mal neu entscheiden: Beharre ich auf meinem Recht, wenn der Typ sich an der Kasse vordrängelt, oder der Poser mir die Vorfahrt nimmt? Drücke ich auf die Hupe und fange an zu schimpfen? Oder lebe ich in der Vergebung?

Das ist ein Paar, das untrennbar zusammengehört: „Liebe“ und „Vergebung“. Das eine ist von dem anderen nicht zu trennen, sie gibt es nur im Doppelpack, nicht einzeln. Beharre ich also auf meinem Recht, versuche mich durchzusetzen, bin ich lieblos. Genau das hat Jesus nicht gewollt.

Verhalte ich mich aber ständig lieblos, wird mein Herz erkalten, ich werde automatisch bitter. Schlimm für die Menschen um mich herum, noch schlimmer für mich.

Der Umkehrschluss ist genauso richtig: Verhalte ich mich liebevoll, übe ich mich in der Liebe, wird mein bitteres Herz nach nicht allzu langer Zeit weich werden. Nicht nur, dass ich Liebe übe, nein, nun werde ich auch geliebt, lerne, Liebe anzunehmen.

Genau so werde ich Jesus jeden Tag ein Stück ähnlicher, indem ich jeden Tag Liebe übe. Und genau so stellen wir diese lieblose Welt auf den Kopf, setzen sie in Brand mit dem Feuer Jesu, und hinterlassen uns und die Welt damit ein ganzes Stück besser, als wir sie vorgefunden haben!

Liebster HERR Jesus, mein Freund und mein Bruder, mein König und mein GOTT!

Hab tausend Dank für das Geschenk der Liebe!

Du hast uns zuerst geliebt, und das schon, als wir noch Deine Feinde waren.

Du hast uns vergeben, mit dem Vater versöhnt; so lass nun auch uns vergeben, wie uns vergeben ist.

Du erfüllst uns mit Deiner bedingungslosen Liebe, aus einem einzigen Grund: Damit wir Deine Liebe bedingungslos hinaustragen in diese lieblose Welt, vor allen zu denen, die unsere Liebe nicht verdienen, die lieblos sind.

Jesus, hilf uns, Deinen Auftrag zu erfüllen, Dein Gebot der Liebe zu halten.

Hab Dank!

So ist es, so sei es: Amen!

Wenn Dein Herz bitter ist, und Du das Gegenmittel der Liebe nehmen willst, wenn Du reden und/oder beten möchtest, dann nimm doch Kontakt mit uns auf oder nutze unser Info- und Seelsorgetelefon.

www.GOTT.BiZ – Glaube von seiner besten Seite!

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