Was bleibt?

Gedanken zum Lehrtext

Ich bin das A und das O, spricht GOTT der HERR, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige. (Offenbarung 1,8)

Das meiste, was wir von GOTT, von Jesus wissen, sind die Dinge, die Er über Sich selbst gesagt hat.

So auch in unserem Vers.

Er ist das Alpha und das Omega, der erste und letzte Buchstabe im griechischen Alphabet, der Anfang und das Ende. Dabei hat Er selbst kein Anfang und kein Ende, denn Er lebt in Ewigkeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ewigkeit heißt dabei nicht „ewig lange“, nein, Ewigkeit ist die Abwesenheit von Zeit, sie hat keinen Anfang und kein Ende.

Aber für uns, die wir noch in der Zeit leben, hat alles seinen Anfang und sein Ende. Vergänglichkeit kennzeichnet unsere Welt, unser Leben. Dabei verwundert es mich immer wieder, wie inflationär in unserer Welt das Wort „Ewig“ gebraucht wird. So spricht man z.B. von antiken Bauten, wie den Pyramiden oder dem Kolosseum, sie wären für die Ewigkeit gebaut. Ein Architekt äußerte mal in einer Doku, er sei stolz darauf, Bauten für die Ewigkeit geschaffen zu haben. Dabei hat er nur drei oder vier Sportarenen gebaut, die in längstens 50 Jahren wieder abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden.

Nichts, aber auch rein gar nichts, was wir in dieser Welt sehen und anfassen können, ist für die Ewigkeit, alles ist der Vergänglichkeit unterworfen!

Nichts, aber auch rein gar nichts, was wir in dieser Welt sehen und anfassen können, können wir mitnehmen in die Ewigkeit. Sie können uns unsere Schätze, wie bei den Pharaonen oder Wikingern, ins Grab legen, aber das ändert nichts, wir können sie nicht in die Ewigkeit mitnehmen. Nackt wurden wir geboren, und nackt fahren wir wieder dahin (vgl. Prediger 5,14).

Was bleibt?

Nur eines können wir aus dieser vergänglichen Welt mit in die Ewigkeit nehmen: Die Liebe – die Dinge, Taten und Worte die wir in Liebe geübt haben! Das ist der Schatz, von dem Jesus spricht, welchen wir im Himmel sammeln sollen (vgl. Lukas 12,33). Dieser Schatz, die Liebe, ist die Belohnung, die uns in der Ewigkeit erwartet.

Nun will ich Dich aber nicht auf den Himmel vertrösten, denn die Ewigkeit, das Reich GOTTES beginnt im Hier und Jetzt! Sie kam zu uns in der Person Jesu Christi, als GOTT Mensch wurde. Sie kommt zu uns in jedem Menschen, in dessen Herz Jesus wohnt, der die Liebe Jesu übt, in Wort und Tat. Und so ist die Liebe nicht nur ein Schatz im Himmel, sondern auch unsere Belohnung hier in dieser Welt.

Und weil die Liebe ein himmlisches Geschenk ist, vermehrt sie sich, je mehr wir davon weggeben. Denn die Schätze des Himmels wachsen nicht dadurch, dass man sie an sich rafft und aufhäuft, sondern dadurch, dass man sie großzügig weg- und weitergibt. Die Kinder GOTTES werden reich durch das, was sie geben; in dieser Welt, wie in der nächsten.

In diesem Sinne wünsche ich Dir und mir, dass wir reich werden, voll von himmlischen, ewigen Gaben, mit denen wir wuchern können. Tun wir das, machen wir den entscheidenden Unterschied in dieser lieblosen Welt, und hinterlassen sie so ein kleines, oder vielleicht auch großes Stück besser, als wir sie vorgefunden haben..

Wenn Du auf der Suche nach der Liebe bist, der wahren Liebe, wenn Du mehr geben als nehmen möchtest, oder Du einfach nur jemanden zum reden und/oder beten brauchst, dann nimm doch Kontakt mit uns auf oder nutze unser Info- und Seelsorgetelefon.

www.GOTT.BiZ – Glaube von seiner besten Seite!

Ein Kommentar zu „Was bleibt?

  1. Falsch gerechnet

    Ein Mensch verfügt in seinem Testament, ihm sollen 1.000 Goldstücke mit ins Grab gegeben werden, als Sicherheit für künftige Welten. Und so geschieht es. Im Himmel angekommen, findet er den Beutel mit den Goldstücken und ist erleichtert. Eifrig erkundet er seine neue Umgebung und kommt in einen großen Saal. Dort gehen ihm die Augen über. Auf einem festlich gedeckten Tisch finden sich die erlesensten Speisen und Getränke. „Hier lässt es sich gut sein“, denkt er, und fragt: „Sagt an, was kostet das köstliche Lachsbrot?“ „Einen Groschen“, sagt sein Gegenüber. „Und die Pastete, der gute Wein?“ „Alles einen Groschen.“ „Wie preiswert!“, denkt er, „himmlisch billig“, und stellt sich Kostbarkeiten zusammen. Als er jedoch bezahlen will, nimmt sein Gegenüber die Münze nicht an. „Was soll das?“, fragt er, „ist dir mein Geld nicht gut genug?“ „Doch, schon. Aber hier zählt allein solche Geld, das einer im Leben verschenkt hat.“

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