Die erste Frage…

Wieviel Ostern steckt in Weihnachten?

Es ist vollbracht! (Johannes 19,30)

Weißt Du, wie die erste Frage in der Bibel lautet? – Genau, GOTT fragt: „Wo bist Du, Adam?“, nachdem dieser die Sünde über die ganze Welt gebracht hatte und sich vor GOTT versteckte.

Weißt Du auch, wie die erste Frage im Neuen Testament lautet? – Richtig: „Wo ist der neugeborene König der Juden?“

Die Frage des Neuen Testaments ist die Antwort an den verlorenen Adam. Jesus, der letzte Adam, wurde geboren, um den ersten Adam und alle seine Kinder zu retten und von ihrer Schuld zu erlösen!

Wir werden geboren, um zu leben, Jesus wurde geboren, um zu sterben, es steckt ganz viel Ostern in Weihnachten…

Ihr kennt die Weihnachtsgeschichte, oder? Nach Jesu Geburt erscheint den Hirten auf dem Feld ein Engel und verkündet ihnen die gute Nachricht vom neugeborenen Messias. Er fordert sie auf, das Kind zu suchen und spricht, damit sie auch das richtige Kind finden: Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen (Lukas 9,12).

Nun, ein Kind in einer Krippe liegend ist schon ein Zeichen, ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Aber ein Kind in Windeln gewickelt? Was soll daran Besonderes sein? Werden nicht fast überall auf der Welt die Neugeborenen in Windeln gewickelt?

Der jüdisch-messianische Theologe Arnold G. Fruchtenbaum hat in seinem Buch „Das Leben des Messias“ eine höchst interessante Theorie dazu aufgestellt: Wie wäre es, wenn die Windeln, in die das Kind gewickelt war, Leichentücher waren? Das wäre doch ein Zeichen, oder?

David H. Stern übersetzt in seinem jüdischen Neuen Testament das Wort „Windel“ mit „Tuch“. Wenn es sich nun wirklich um ein Leichentuch gehandelt hat, darf man sich bei den Leichentüchern in Israel aber nicht so etwas vorstellen wie das Turiner Grabtuch, ein Leichentuch dieser Art hat es im alten Israel nie gegeben. Nein, die Leichentücher der Juden waren und sind Bandagen, in Streifen geschnittene Leinentücher, mit denen der ganze Körper eingewickelt wird.

Jesus, als Baby mit Leichentüchern gewindelt, wäre in der Tat ein besonderes Zeichen für Seine Bestimmung, Seinen Auftrag, den Er hier auf Erden erfüllen würde: Geboren, um zu sterben…

Und dann waren da noch die Weisen aus dem Morgenland, die sich genau auskannten mit dem neugeborenen König der Juden, im Gegensatz zu Seinem eigenen Volk, dem Volk des Buches, dem die Schriften GOTTES anvertraut waren, in denen alles ganz genau beschrieben und vorhergesagt wurde.

Die Weisen wussten nicht nur, wann der König geboren werden sollte, sie wussten auch die Zeichen und Schriften richtig zu deuten. Das zeigen u.a. ihre drei Geschenke, die sie dem Jesuskind darbrachten: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Gold für Sein Königtum, Weihrauch für Seine Göttlichkeit und Myrrhe? – Für Seinen Tod! Mit Myrrhe pflegte man die Toten einzubalsamieren. Letztendlich war es Nikodemus, der die Myrrhe für Jesu Grablegung beisteuerte (Johannes 19,39).

Jesus wurde geboren, um zu sterben, aber dabei blieb es nicht: Am dritten Tag ist er auferstanden von den Toten, damit wir mit Ihm das ewige Leben ererben!

Der HERR ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Ein Kommentar zu „Die erste Frage…

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