Jesus@home: Liebt einander?

Warum Martin Luther King mein Held ist und nicht Nelson Mandela

Wenn Liebe die Maxime des Christentums ist, warum sieht man dann, gerade bei Christen, so wenig davon?

Denn das ist der Wille GOTTES, dass Ihr durch Tun des Guten den unwissenden und törichten Menschen das Maul stopft… (1. Petrus 2,15)

Mein Held, Martin Luther King, hat einmal gesagt: „Dunkelheit treibt niemals die Dunkelheit aus, dass kann nur das Licht. Hass treibt niemals den Hass aus, das kann nur die Liebe!“

Beide Aussagen, sowohl die von Petrus, als auch die von Dr. King, sind in unserer Welt nicht wohlgelitten. Es gibt nur wenige, eine kleine Minderheit, die nach diesen Maximen leben; dabei sind einige von ihnen, wie Mahatma Gandhi, noch nicht einmal Christen.

Nein, die Helden dieser Welt sind Nelson Mandela, Jassir Arafat und Barak Obama, allesamt Friedensnobelpreisträger, allesamt feige Mörder!

Gewalt ist in unserer Gesellschaft alltäglich, fast jeder nimmt sich das Recht heraus, auf Ungerechtigkeiten mit Gewalt zu reagieren. Gewalt ist auch das Schweigen, mit dem ich meinen Nächsten strafe, sind die bitteren Kommentare, mit denen ich meine, antworten zu müssen, dem, der nicht so denkt, wie ich…

Dabei bewahrheitet sich ein Ausspruch von Dallas Willard: „Christen sind so schäbig, weil sie mehr Wert darauf legen, Recht zu haben als wie Jesus zu sein!“. In diesem Sinne: Die, die ich am meisten liebe, sind die schäbigsten Christen – wie immer Du das jetzt auch verstehen magst…

Das gesamte Neue Testament, egal, welche Seite man aufschlägt, weist uns einen anderen Weg als den, den alle Welt geht; und wenn wir das Alte im Licht des Neuen lesen, stellen wir fest, dass auch die hebräische Bibel diesen Weg schon vor tausenden von Jahren vorgezeichnet hat. Dieser Weg ist die Liebe!

Wir aber leben in einer Welt, die Auge um Auge vergilt, in der von christlichen Kanzeln gepredigt wird, sich zuerst selbst zu lieben, obwohl es das genaue Gegenteil ist, von dem, was Jesus uns lehrt. Wir werden von christlichen Predigern dazu ermuntert, schwierige Beziehungen abzubrechen, dabei ist es gerade diese Art von Beziehungen, dass wir unseren Nächsten eben mehr lieben als uns selbst, die uns wachsen und Jesus immer ähnlicher werden lassen, also genau in GOTTES Sinne sind.

Es ist nicht schlimm, wenn man sich für schlauer hält, als man eigentlich ist, die Probleme fangen in dem Moment an, wo wir uns für schlauer als GOTT halten…

Wir alle sind harmoniebedürftig, wollen unser Leben in Ruhe, Eintracht und Frieden leben. Es gibt aber keinen Frieden in dieser Welt, die der Fürst der Welt regiert, der Feind GOTTES. Frieden gibt es nur für die, die Liebe üben, egal was – von wem auch immer –  ihnen widerfährt. Nur die Liebe setzt unsere Herzen frei, alles andere spielt dem Satan in die Hände, der lacht sich ins Fäustchen und zu lachen hat er wahrhaft genug…

Gewalt erzeugt immer Gewalt, Hass immer mehr Hass, es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Teufelskreis, den Jesus uns auffordert, zu durchbrechen. Liebe ist die einzig legitime Antwort auf Gewalt und Hass, ja, eigentlich auf alles.

Von all dem weiß die Bibel nur zu gut, vom ersten Buch Mose, bis hin zum letzten Buch der Offenbarung. Und so hat auch Jesus Sein einziges und größtes Gebot an uns mit Bedacht formuliert und spricht:

Ich gebe euch jetzt ein neues Gebot: Liebt einander! Genauso wie Ich Euch geliebt habe, sollt Ihr einander lieben! An Eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass Ihr Meine Jünger seid. (Das Gesetz Christi, in Johannes 13,34f; NeÜ)

Wenn Du Liebe in Gemeinschaft erleben möchtest, dann schau doch mal rein: In unsere kleine Online-Gemeinde Jesus@home, ganz bequem von zu Hause aus…

2 Kommentare zu „Jesus@home: Liebt einander?

  1. Mein Vorbild ist JESUS.

    Auch wenn man meint, den Menschen zu kennen, sollte man ihn nicht verurteilen. Denn Gott schaut in das Herz und erkennt die Seinen. Die Gnade Gottes ist viel größer als wir denken. Für uns Menschen unvorstellbar groß.

    Schon Jesus sagte: „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter…“ Lk 10, 2
    Das Evangelium hat sich in der ganzen Welt ausgebreitet und vergrößert sich noch immer. Erst wenn alle Menschen von Gott gehört haben, wird Jesus wiederkommen.

    Wie kann man Menschen lieben und gleichzeitig nur seine negativen Eigenschaften betrachten?

    Wer ist frei von Fehlern?

    Wie entsteht Gewalt unter den Menschen?

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