Schalom, Friede

Gedanken zum Lehrtext

Und der Friede GOTTES, der höher ist als alle Vernunft, wird Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren. (Philipper 4,7)

Die ganze Welt spricht von Frieden, doch in unserer Zeit gibt es mehr Kriegsgeschrei als in allen Zeiten zuvor.

Wenn Juden sich begrüßen, sagen sie „Schalom“, auf Deutsch: „Friede“! Es gibt wohl kein anderes Volk auf dieser Welt, das sich mehr und sehnlicher Frieden wünscht; wahrscheinlich, weil kein anderes Volk dieser Welt mehr verfolgt, gehasst, geschlagen und getötet wurde und wird, als GOTTES Eigentum, Sein Volk, die Juden.

Das hebräische „Schalom“ ist ein umfassender Friede, beinhaltet mehr, als die Abwesenheit von Streit, insofern unterscheidet er sich vom Frieden dieser Welt.

Und so ist auch der Friede GOTTES höher als all‘ unsere Vernunft!

Ich kann in der Kirche für den Weltfrieden beten, aber wenn ich dann beim Kirchenkaffee schlecht über einen Bruder rede, dann habe ich diesen Frieden, für den ich gebetet habe, wieder zunichte gemacht.

Ich bete übrigens nicht für den Weltfrieden. Jesus hat vorausgesagt, dass Kriege kommen werden und es, je länger, je ärger wird. Wahrer Friede kehrt erst ein, wenn Jesus wiederkommt; ich bete für das Kommen unseres HERRN.

Und ich versuche, soweit es an mir liegt, Friede mit jedermann zu halten, freundlich und höflich zu sein, jedem Menschen gegenüber, den der Vater mir über den Weg schickt.

Das ist nicht immer ganz einfach, weil es viele Menschen gibt, die wenig liebenswert sind, so zu mindestens auf den ersten Blick. Bemüht man sich aber um Verständnis, läuft die 2 Meilen in den Schuhen des anderen, dann weitet sich dieser Blick und wir entdecken Erstaunliches.

So beginnt der Friede, den sich diese Welt so wünscht, in unseren Herzen und der Liebe zu unserem Nächsten.

Liebster HERR Jesus,

es wird keinen Frieden in dieser Welt geben, bis zu dem Tag, an dem Du wiederkommst, daher bitte ich Dich: Komm bald!

Aber, bis es soweit ist und soweit es an mir liegt, will ich Frieden suchen, halten und üben, in meinem Herzen und meinem Nächsten gegenüber. Bitte hilf mir dabei und schenke mir den Frieden, den Du mir versprochen hast.

Hab Dank dafür!

So ist es, so sei es: Amen!

Ein Kommentar zu „Schalom, Friede

  1. Der Friede muss bei mir selber anfangen. Bin ich mit mir im Einklang, wird die Wut und der Ärger in mir immer weniger. Gelassenheit breitet sich aus, auf die meine Umwelt positiv reagiert.
    Tatsächlich sollte ich jeden Menschen, ohne Vorurteile, achten. Auch die Toten in Ehren halten. Denn Gott ist Richter, nicht wir. Gott hat den Überblick, wir erkennen nur Stückwerk (1. Korinther 13, 9).

    Heute steht im Neukirchener Kalender:

    Blick zum Post-it!

    Er zeigt mir sein neues Büro. Es ist winzig und recht improvisiert. Stuhl, Tisch, Laptop. Mehr braucht er im Moment nicht. Er ist ja auch lieber draußen, bei seinen Leuten. Ich gratuliere zur jungen Firma und wünsche Glück.
    Während er dynamisch und kompetent Pläne und Absichten erklärt, fällt mein Auge auf einen gelben Post-it-Zettel, der am Rahmen des Laptop klebt.
    Er bemerkt es sofort, gibt mir den Zettel lächelnd in die Hand und sagt: „Ein guter Spruch, nicht wahr? Ich habe ihn von meiner Freundin bekommen, die ihn von ihrer Tante erhielt.“
    Während ich lese, wird es still im Büro. „Darf ich die Worte auch für mich notieren?“ „Natürlich!“ Und seither hängt ein gelber Post-it-Zettel auch an meinem Laptop. Darauf steht:
    „Das, was Gott uns gibt, ist genau das, was wir von ihm erbitten würden – wenn wir alles wüssten, was er weiß.“

    Nun klebt an meinem Computer auch dieser Spruch.

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